Hauptwerk auf dem Smartphone -

Hauptwerk & Co., Orgel-Projekte und -Samples

Hauptwerk auf dem Smartphone -

Beitragvon hinterSatz » Mi 30. Nov 2016, 23:02

haupt.JPG
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- dürfte wohl noch lange eine wenn auch reizvolle Zukunfts-Musik sein.

Obschon die Prozessoren der aktuellen Modelle die erforderliche Rechenleistung schon haben,
ist nicht anzunehmen, dass für die Hersteller in absehbarer Zeit die Notwendigkeit entsteht,
ihre Geräte auch mit einem „Hauptwerk-gemäßen“ Speicher RAM-Speicher von 16GB oder gar 32GB auszustatten.

Eine schöne Alternative gerade für Besitzer digitaler Orgeln bietet aber die im Microsoft-Store (nein, nicht bei Kieselstein!) kostenlos erhältliche Remote-Desktop-App,
mit der man den Desktop des Hauptwerk-Rechners übers WLAN aufs Handy oder den Tablet-PC zaubern kann.

Die Bedienung erfolgt über eine Art indirekte Maus, die auf dem Bildschirm verschoben wird, ohne sie direkt „fassen“ zu müssen.
Ausgelöst wird der Mausklick dann auch an beliebiger Stelle durch Doppel-Tippen.
Das System ist für umfangreiche Einstell- oder Registrier-Arbeiten nicht geeignet, weil die Maus-Handung zwar präzise aber recht langsam ist,
für kleine Änderungen oder z.B. das Starten & Stoppen des Recorders ist diese Lösung super.
Apropos Recorder: Werden Aufnahmen auf dem mit der Remote-App gesteuerten Rechner normal mit Windows angespielt,
ist das Audio-Gerät das „Remoteaudio“, das Tonsignal wird dann also auch auf das Handy oder Tablet gestreamt.
Wenn man die Hauptwerk-Orgel (Register und Setzer) über die Digitalorgel steuert und nur die Software über die Remote-App,
ergibt sich damit eine recht ruhige & produktive Umgebung.
Die Orgel ist des Teufels Dudelsack, womit er den Ernst der Betrachtungen in Schlummer wiegt
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Re: Hauptwerk...wäre ja auch zu schön gewesen

Beitragvon hinterSatz » So 4. Dez 2016, 20:20

Hallo,
auf dem Windows-Phone läuft die Geschichte zwar vortrefflich, auf dem Windows-Tablet (weil größer eigentlich besser) gibt es ein Problem:
Das an den remote gesteuerten Rechner angeschlossene MIDI-Device wird, wenn die Remote-Desktop-Verbindung aufgebaut ist, nicht mehr erkannt.
Win 10 hat keine über die Systemsteuerung konfigurierbaren MIDI-Einstellungen (ja ich glaub es hackt?), vermutlich geht das System davon aus, dass, ebenso wie die Soundausgabe auf das Remoteaudio der Input MIDI-Anschluss über das remote steuernde Gerät erfolgt. Ich werde bei Kieselstein, Verzeihung, bei Microsoft, oder vielleicht besser gleich bei Mr. Trump, Verzeihhung, bei Mr.Gates nachfragen. Soviel für heut vom hintersatz. :mrgreen: :idea:
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Re: Hauptwerk auf dem Smartphone -

Beitragvon hinterSatz » Mi 14. Dez 2016, 17:16

Solved: Für Windows-Tablets gibt es die (für Privatanwender) kostenlose Software TightVNC.
Die Software ist einfach zu bedienen und liefert einfach ein Spiegelbild des Remote gesteuerten Desktops. :wink:
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